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| Aus: Unsere Jugend, 2001, Heft 5, S. 194-204
Formen der Eltern- und Familienarbeit in der Jugendhilfe (2) - Elterntraining und Familieninterventionen Helmut Adler
Neben den Formen der Kooperation, die im ersten Teil dargestellt wurden, und die grundlegend für die Arbeit mit Eltern und Familien in der Jugendhilfe sind, besteht in vielen Fällen ein weitergehender Hilfebedarf für Eltern oder Familien, der andere Formen der Elternarbeit erfordert. Hierfür bieten sich Beratungs- und Trainingsansätze für Eltern oder Elternteile an wie auch familientherapeutische Vorgehensweisen. Beispiele für solche Ansätze werden im folgenden zweiten Teil dargestellt. 5. Formen der Elternberatung und des Elterntrainings Eltern- und Familienberatung sowie Elterntraining intendieren eine Veränderung einzelner Aspekte des elterlichen Verhaltens. Hierdurch lassen sie sich auch von Ansätzen der Kooperation abgrenzen, die sich vorwiegend auf die Förderung und Aufrechterhaltung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften in der Jugendhilfe beziehen. Bei Beratungsansätzen und Elterntraining ist in der Regel ein konkreter Auftrag der Eltern oder eine Vereinbarung im Rahmen der Hilfeplanung notwendig. Ein solcher formaler Auftrag fördert auch bei den Eltern die notwendige Motivation für eine Veränderung ihres Verhaltens. Im Rahmen der Beratung oder des Trainings für Eltern in der Jugendhilfe lassen sich unterschiedliche Ansätze verwenden (vgl. Tab. 2), die in verschiedenen Arbeitsfeldern entwickelt wurden, meist in der ambulanten Arbeit mit Eltern in Beratungs- oder Therapiesettings. Solche Ansätze sind zwar teilweise in Details zu modifizieren, eignen sich aber auch für die Arbeit mit Eltern in der Jugendhilfe.
Tabelle 2: Übersicht über Formen der Elternberatung und des Elterntrainings
5.1 Systematische Elternberatung Systematische Elternberatung basiert auf Gesprächen mit den Eltern, bei denen Eltern allgemeine Hinweise zur Organisation des familialen Zusammenlebens oder zum Erziehungsverhalten gegeben werden (Peterander, 1997; Heekerens, 1991). Dabei lassen sich folgende Aspekte unterscheiden:
Systematische Elternberatung stellt ein allgemeines Vorgehen für die Gesprächsführung mit Eltern zur Verfügung, das in der Praxis der Arbeit mit Eltern in der Jugendhilfe vielfältig anwendbar ist. Diese Form der Elternarbeit setzt allerdings auf Seiten der Eltern die Fähigkeit zur sprachlichen Beschreibung von Interaktionssequenzen sowie zur Selbstreflexion voraus. Elternberatung setzt außerdem voraus, daß die Eltern in der Lage sind, die erarbeiteten Vorschläge in ihrem alltäglichen Familienleben umzusetzen. 5.2 Abgestufte präventive Ansätze Präventive Ansätze versuchen, an den bisher bekannten Risikofaktoren anzusetzen und diese zu beeinflussen, um das Risiko einer Erkrankung oder der Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten zu minimieren. Für die Wirksamkeit und die Notwendigkeit präventiver Interventionen sprechen eine Reihe von Argumenten (Petermann & Cordes, 1997). Solche Programme sehen eine gestufte Interventionsabfolge vor, die verschiedene Intensitätsstufen enthält (Sanders, Markie-Dadds & Turner, 2000; Sanders & Dadds, 1993):
Solche Arbeitsformen gestufter präventiver Modelle bilden insgesamt eine Vorgehensweise, die anhand ausgearbeiteter Materialien Interventionen in der Familie durchführt. Insbesondere die Bausteine solcher Programme, die sich auf umgrenzte Problematiken in der Familie beziehen, sind auch für die Verwendung im Rahmen der Familienarbeit in der Jugendhilfe gut geeignet. Allerdings decken die Materialien solcher Programme nur einen Teil der in der Jugendhilfe notwendigen Interventionen ab. 5.3 Trainingsmodule für umgrenzte Themen Ausgehend von den thematischen Lücken in den bestehenden Programmen wurden im Rahmen der Arbeit in lebensfeldnahen Förderzentren Trainingsmodule entwickelt, die spezifische und umgrenzte Aspekte des elterlichen Versorgungs- oder Erziehungsverhaltens beinhalten (Adler, Berg & Württemberger, 1998). In vielen Fällen besteht in Familien ein umgrenzter Bedarf an Unterstützung in einem oder mehreren speziellen Bereichen des familiären Lebens (z.B. Organisation von Freizeitaktivitäten mit den Kindern, Notwendigkeit des Aufbaus von konsequentem elterlichen Verhalten, Notwendigkeit der Strukturierung der Hausaufgabenbewältigung). In solchen Fällen ist vielfach die Notwendigkeit einer Hilfe dringend, und eine Intervention in der Familie ist oft auch dazu geeignet, den Prozeß der Hilfe zur Erziehung zu unterstützen und zu fördern. Eine Unterstützung der Eltern kann in Form von einzelnen Modulen durchgeführt werden, die entsprechend des Bedarfs der Familie ausgewählt werden. Solche Beratungs- und Trainingsmodule integrieren einerseits Ansätze der Elternberatung in Form von Gesprächen, beinhalten andererseits aber ein eng umgrenztes Training zu spezifischen Bereichen der Elternfunktionen. Sie sind nach vergleichbaren Prinzipien strukturiert, wie dies bei umfassenden Elterntrainings (z.B. Döpfner, 1997) oder bei gestuften präventiven Programmen (z.B. Sanders, Markie-Dadds & Turner, 2000; Sanders & Dadds, 1993) der Fall ist. Die Konzeption der Elternmodule orientieren sich an einem Qualitätssicherungssystem in der Region Franken (Link, 1997), das den Hilfebedarf in den Dimensionen Versorgung, Erziehung und Beziehung definiert. Neben einer theoretischen Einführung sowie einer Erläuterung zur Verwendung der Module und zur Motivierung der Eltern für die Mitarbeit, wurden bislang Module zu folgenden Bereichen erstellt:
Darüber hinaus ist es in einzelnen Fällen notwendig oder sinnvoll, auch weitere Themen der Organisation und Lebensbewältigung einer Familie zu thematisieren (beispielsweise die Klärung finanzieller Umstände der Familie bis hin zur Umschuldung oder die Organisation des familiären Haushalts), die allerdings nicht im engeren Sinn Thema der Elternarbeit im Zusammenhang mit Hilfe zur Erziehung sind. Ergänzend zu diesen Modulen können auch bestehende Module aus gestuften präventiven Elternprogrammen (z.B. Sanders & Dadds, 1993) oder einzelne Bausteine aus bestehenden Elterntrainingsprogrammen (z.B. Döpfner, 1997) verwendet werden, die allerdings gegebenenfalls an den spezifischen Bedarf der Familie und an die spezifische Familiensituation adaptiert werden müssen. 5.4 Behaviorales Elterntraining Behaviorales Elterntraining setzt gezielt an den familiären Erziehungspraktiken an. Die Eltern werden angeleitet, ihr Erziehungsverhalten auf der Basis verhaltenstherapeutischer Strategien so zu modifizieren, daß das kindliche Verhalten sich verändert. Es werden dabei behaviorale Grundprinzipien angewandt und den Eltern vermittelt. Auch diese Ansätze wurden vorwiegend für die Ergänzung der ambulanten Behandlung von Kindern entwickelt, um deren Verhaltensfortschritte durch gezielte Interventionen im Elternhaus zu stabilisieren, eignen sich aber auch für die Verwendung im Rahmen der Jugendhilfe. Ausgearbeitete Therapiekonzepte für Eltern und Kinder enthalten folgende Komponenten (Döpfner et al., 1997):
Solche differenziert ausgearbeiteten Programme stellen eine Abfolge verschiedener Trainingsschritte mit den Eltern und dem Kind bereit, die aufeinander aufbauen. Die Elemente solcher Trainings eignen sich mit den notwendigen Modifikationen für die Arbeit mit Eltern in der Jugendhilfe. Dabei kann das gesamte Programm durchgeführt oder gegebenenfalls einzelne Schritte übersprungen werden. Sofern eine gute Kooperationsbasis existiert, können auch gezielt einzelne Bausteine ausgewählt und durchgeführt werden, wobei allerdings zu prüfen ist, ob die notwendigen Voraussetzungen hierfür in der Familie vorhanden sind. 6. Formen therapeutischer Familieninterventionen Therapeutische Familieninterventionen lassen sich von Beratungsansätzen und Elterntrainings dadurch abgrenzen, daß sie nicht nur auf die Modifikation einzelner Aspekte des elterlichen Verhaltens abzielen, sondern entweder tiefgreifendere Veränderungen des Verhaltens und der Einstellungen einzelner Familienmitglieder oder eine Veränderung wesentlicher Aspekte der Paarbeziehung oder des Familiensystems anstreben. Therapeutische Ansätze und Familientherapie erfordern teilweise eine hohe Kontaktdichte und eine längerfristige Arbeit mit der Familie. Teilweise werden parallel zu einer Hilfe zur Erziehung auch Intensivprogramme, wie etwa Familienaktivierung, durchgeführt, die zwar eine kurze Dauer, aber eine außerordentlich hohe Intensität aufweisen (Tab. 3). In der Regel ist es auch sinnvoll, daß die Arbeit mit den Familien bei therapeutischen Ansätzen oder Familientherapien durch eine Person oder Stelle durchgeführt wird, die nicht direkt im Betreuungsalltag mit den Kindern arbeitet, um eine unabhängige Position gegenüber dem beiden kooperierenden Systemen der Einrichtung und der Familie einzunehmen.
Tabelle 3: Übersicht über Formen therapeutischer Familienintervention
6.1 Familienedukatives Vorgehen Familienedukative Strategien stellen differenziert ausgearbeitete Programme für die Arbeit mit Familien dar. Sie basieren auf einer Kombination von verschiedenen Komponenten. Gemeinsamer Schwerpunkt des familienedukativen Vorgehens ist es, die Kommunikations- und Problemlösefertigkeiten der gesamten Familie zu verbessern, um diese in die Lage zu versetzen, krankheitsbedingte und andere Schwierigkeiten in einer für alle Beteiligten möglichst wenig belastenden Art und Weise zu lösen (Hahlweg et al., 1995; Hahlweg et al., 1991). Diese Programme wurden vorwiegend als begleitende und unterstützende Ansätze bei der Behandlung schizophrener Patienten entwickelt, die ergänzend zur Betreuung oder Behandlung eines Familienmitglieds eingesetzt werden. Solche Programme erstrecken sich über ca. 2 Jahre (mit ca. 25 Sitzungen im ersten Jahr und ca. 12 Sitzungen im zweiten Jahr) und haben einen strukturierten Aufbau:
Diese Elemente werden in zeit aufeinanderfolgender Reihenfolge durchgeführt, gegebenenfalls kann aber immer wieder auf frühere Elemente zurückgegriffen werden. Bei Bedarf erfolgen Kriseninterventionen. Insgesamt ist ein wesentliches Ziel, den Familien "Hilfe zur Selbsthilfe" zu vermitteln. Insbesondere die Ansätze der Kommunikations- und Problemlösetraining eigenen sich in einer Reihe von Fällen für die Verwendung im Rahmen der Jugendhilfe. 6.2 Systemisch-familientherapeutische Ansätze Systemische und familientherapeutische Ansätze bilden keine einheitliche Therapieschule. Vielmehr werden unter familientherapeutischen Vorgehensweisen eine Vielzahl höchst unterschiedlicher Ansätze gefaßt, die sich teilweise sowohl in ihren theoretischen Annahmen als auch in ihren Interventionsformen erheblich unterscheiden (Schlippe & Schweizer, 1996). Es bestehen, trotz aller Unterschiedlichkeit, eine Reihe von Gemeinsamkeiten zwischen behavioral orientierten Elterntrainings und systemischen und familientherapeutischen Ansätzen (Heekerens, 1997), und immer wieder werden Versuche unternommen, eine übergreifende theoretische Grundlage für die bestehenden Ansätze zu schaffen (Mücke, 1998). Systemische und familientherapeutische Interventionen richten sich an das System der gesamten Familie, teilweise werden mehrere Generationen oder weitere außenstehende Personen einbezogen, sofern sie im System der Familie von Bedeutung sind. Dabei können systematisierte Bausteine zum Einsatz kommen (Brönneke, 1996):
Vielfach sind familientherapeutische Interventionen allerdings in der vorliegenden Literatur wenig detailliert ausgearbeitet und systematisiert, was deren Verwendung im Rahmen von Hilfen zur Erziehung schwieriger macht und ihren Einsatz bei der Arbeit mit Eltern begrenzt. Allerdings nutzt eine ganze Reihe von Autoren das systemisch-familientherapeutische Modell als Erklärungshintergrund bzw. als theoretischen Hintergrund zur Erklärung bestimmter Phänomene in der Familiendynamik (Brönneke, 1988; Thimm, 1992). Auch für die Frage der Problemdefinition und die Unterbringungspraxis von Jugendämtern existieren Beiträge aus systemischer Sicht (Liechti, Liechti-Darbellay & Zbinden, 1989). 6.3 Video-Training Das Video-Training (auch Video-Home-Training) stellt ein neueres sozialpädagogisches Konzepte zur Arbeit mit Familien dar, das in den letzten Jahren entwickelt und erprobt wurde. Es basiert auf kommunikationspsychologischen Ansätzen, die aufgrund von Forschungsergebnissen zur Basiskommunikation zwischen Müttern und Kleinkindern entwickelt wurden, und interveniert in erster Linie beim Kommunikations- und Interaktionsverhalten der Eltern. Video-Training arbeitet mit der strukturierten Rückmeldung zu Video-Aufnahmen. Dabei wird vorzugsweise positives Elternverhalten anhand von Video-Feedback verstärkt (Kreuzer und Räder, 1996). Konzeption und Methoden des Video-Trainings basieren auf folgenden Elementen:
Die Verwendung von solchen Video-Feedbacks läßt sich allerdings auch in der Arbeit mit Eltern sinnvoll einsetzen. Sie ist durch die Konkretheit und Anschaulichkeit insbesondere für Familien geeignet, die mit verbalen Vorgehensweisen überfordert sind oder diese nicht in ausreichendem Maß umsetzen können. 6.4 Familienaktivierung Familienaktivierung ist eine sozialpädagogische Methode für ein intensives Krisenmanagement in Familien, die in USA entwickelt wurde, um drohende Fremdunterbringungen von Kindern zu vermeiden (Gehrmann & Müller, 1998; Lambach, 1998). Familienaktivierung basiert auf verschiedenen theoretischen Ansätzen, die bislang noch nicht in ein übergreifendes Konzept integriert sind und eher pragmatisch nebeneinander verwendet werden. Das Konzept sieht einen sehr intensiven Einsatz einer sozialpädagogischen Fachkraft in der Familie vor. Eine Fachkraft betreut in der Regel in diesem Zeitraum zwei Familien und erhält eine kontinuierliche Fachberatung beziehungsweise Supervision durch ein Team von Fachkräften für die Familienarbeit oder durch externe Supervision (Gehrmann & Müller, 1998). Die Konzeption der Familienaktivierung enthält folgende Elemente:
Teilweise sind im Anschluss an diese Krisenintervention weitere Hilfen für eine Familie über einen längeren Zeitraum notwendig, wie etwa Erziehungsberatung oder sozialpädagogische Familienhilfe. Der Einsatz solcher Ansätze ist in Holland teilweise integrierter Bestandteil der Jugendhilfe (Krause, 1997) und wird derzeit in verschiedenen Modellprojekten in Deutschland eingeführt (Lambach, 1998; Gehrmann & Müller, 1998; Lindemann & Funk, 1997; Jugendhof Porta Westfalica, 1997). 7. Zusammenfassung und Ausblick Empirische Ergebnisse deuten darauf hin, daß in Einrichtungen der Jugendhilfe die Kooperation mit den Eltern nicht regelmäßig stattfindet und teilweise durch geringe Strukturierung und Systematik gekennzeichnet ist (Bürger, 1998; Conen, 1993). Dies spricht für die Notwendigkeit einer Ausweitung der Bemühungen um eine angemessene Kooperation mit den Eltern sowie für eine klare und systematische Strukturierung der verwendeten Methoden. Hierfür wurden verschiedene methodische Ansätze vorgestellt, die sich drei Grundformen der Arbeit mit Eltern, Familien und Bezugspersonen zuordnen lassen: Kooperation, Beratung oder Training sowie therapeutische Familieninterventionen. Diese Formen der Elternarbeit lassen sich nicht exakt voneinander abgrenzen, unterscheiden sich aber im Hinblick auf den vorliegenden Auftrag, die Ziele und die verwendeten Arbeitsformen. Es besteht bei allen Formen der Hilfe zur Erziehung in der Regel eine Kooperation mit den Eltern und anderen Bezugspersonen der Kinder. Für die Zusammenarbeit mit den Eltern sind angemessene Kommunikationsstile und Haltungen der Fachkräfte eine Grundvoraussetzungen. Es existiert eine Reihe von verschiedenen Methoden und Arbeitsformen, die näher beschrieben wurden. Eine gelingende Kooperation stellt gleichzeitig eine notwendige Voraussetzung dar für eine weitergehende Arbeit mit den Eltern in Form von Elternberatung beziehungsweise Elterntraining oder therapeutischen Familieninterventionen. Für die Durchführung einer solchen Arbeit ist allerdings eine wesentliche Voraussetzung, daß die Eltern einen Auftrag an die Einrichtung oder die Fachkräfte erteilen. Es wurden einige Formen solcher Arbeitsansätze dargestellt, die in der Arbeit mit Eltern während der Durchführung einer Hilfe zur Erziehung zur Anwendung kommen können. 8. Literatur Adler, H., Berg, R. & Würtemberger, P. (1998). Elternmodule. Heilbronn: Interne Papiere der Kinderheimat Kleingartach. Brönneke, M. (1988). Familientherapie in der Heimerziehung: Bedingungen, Chancen und Notwendigkeiten. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 37, 220-226. Brönneke, M. & Risau-Peters, J. (1996). 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Mönchengladbach: Schriften des FB Sozialwesen an der FHS Niederrhein (Bd. 17). Lambach, R. (1998). Neuere methodische Ansätze in der Arbeit mit Familien. In Landeswohlfahrtsverband Württemberg-Hohenzollern - Landesjugendamt: Erziehungshilfe in Zusammenarbeit mit den Eltern (61-69). Stuttgart: Eigenverlag des Landeswohlfahrtsverbands Württemberg-Hohenzollern Liechti, J., Liechti-Darbellay, M. & Zbinden, M. (1989). Verminderung der Zahl eingeleiteter Maßnahmen als Resultat systemischer Problemdefinitionen: z.B. das Jugendamt einer hessischen Großstadt. Zeitschrift für systemische Therapie, 4, 220-241. Lindemann, K.-H. & Funk, G. (1997). "Families First" als neue Methode der Sozialarbeit - eine kritische Replik. In Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV) (Hrsg.). Familienaktivierende Konzepte (17-33). Hannover: Eigenverlag des EREV. Link, J. (1997). Das Modell der Region Franken zur einzelfallbezogenen Steuerung in der Hilfe zur Erziehung. Vortrag beim Forum Jugendhilfe '97. 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Paradigmenwechsel - Nein danke. Zentralblatt für Jugendrecht, 81, 161-165. Sanders, M. R., Markie-Dadds, C. & Turner, K. M. T. (2000). Positive Erziehung. Münster: Verlag für Psychotherapie. Sanders, M. R. & Dadds, M. R. (1993). Behavioral family intervention. Needham Heigths, M.A.: Allyn & Bacon. Schindler, H. (1996). Familienorientierte Arbeit im Heim. In Schindler, H. (Hrsg.). Un-heimliches Heim. Familientherapeutische und systemische Ideen für die Heimerziehung (37-53). Dortmund: Verlag Modernes Lernen. Schlippe, A. v. & Schweitzer, J. (1996). Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht. Thiersch, H. (1992). Elternarbeit im Heim. In Thiersch, H. (Hrsg.). Lebensweltorientierte Soziale Arbeit (105-115). Freiburg im Breisgau: Lambertus. Thimm, K. (1992). Vom Nutzen systemischen Denkens. Das Gefüge Heim - Familie - Jugendamt in der Aufnahmesituation. Soziale Arbeit, 41, 18-23. Verband katholischer Einrichtungen der Heim- und Heilpädagogik e.V. (1992). Familienarbeit in der Heimerziehung. Freiburg im Breisgau: Lambertus, 2. Auflage. Autor Dr. phil. Helmut K. Adler, Dipl.-Psych./Soziologe (M.A.). Berufliche Tätigkeit: Leitung einer teilstationären Abteilung im Projekt Petra (http://www.projekt-petra.de); freiberufliche Tätigkeiten als Dozent (FH), Fortbildungen, Beratung und Supervision Arbeitsschwerpunkte:
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